
Eingebettet in die schier unendlichen Wälder des Schwarzwaldes tut sich in Baiersbronn ein wahrlich himmlisches Erholungsgebiet auf. Die größte Tourismusgemeinde in Baden-Württemberg bietet nicht nur unzählige Wandermöglichkeiten für einen aktiven Urlaub, sondern sorgt mit seinen spannenden Familienangeboten auch für unvergessliche Abenteuer und eine rundum erholsame Zeit in Deutschlands Südwesten.
Himmlisch aktiv
Auf den sage und schreibe 550 Kilometern naturnahen Wanderwegen rund um Baiersbronn laden unzählige bewirtschaftete Wanderhütten zur rustikalen wie traditionellen Einkehr ein und versprühen einen Hauch von Alpenflair in die Schwarzwaldregion. Im ortseigenen Wander-Informationszentrum kann im Voraus jede Tour akribisch und detailliert geplant werden, sowie wichtiges Wanderequipment, z.B. Wanderstöcke, Bollerwagen oder Mountainbuggys problemlos ausgeliehen werden. Himmlisch gut geht es in Baiersbronn auch abseits der Wanderwege zu: 33 Kilometer Nordic-Walking-Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, Radwanderstrecken, Inline-Skatewege und Gleitschirmangebote runden das aktive Erholungsprogramm im Freien ab.
Himmlisch familiär
Baiersbronn bietet eine Vielzahl an Angeboten für Kids und zeigt dabei, was Abwechslung, Vielfalt und Facettenreichtum par excellence bedeutet. Ein riesiger Spaß für Jung und Alt ist z.B. die moderne Schatzsuche per GPS – das Geocaching. Ausgestattet mit dem GPS-Gerät und einer Schatzkarte gilt es mit Hilfe der ganzen Familie die vielen Rätsel zu lösen und die in der Natur versteckte Schatzkiste zu finden. Auf dem „Holzweg“ werden die Kleinsten spielerisch in die Faszination der Bäume und des Waldes eingeführt. Spannend ist auch der Lotharpfad, auf dem sich eindrucksvoll beobachten lässt, wie sich die Natur nach dem verheerenden Orkan „Lothar“ ihren Raum zurück erobert. Ob Kinderwanderpass, Urlaub auf dem Bauernhof oder spannende Floßfahrten, Baiersbronn bietet Familienspaß in der Natur auf der ganzen Linie.
Kontrastreiche Rundwanderung auf die Hochmoorebene zum Wildseeblick und Eutinggrab mit schönen Ausblicken ins Langenbach- und Schönmünztal. Nach einem Drittel der Wegstrecke auf dem belebteren Westweg erlebt man grandiose Ausblicke in die Rheinebene bis zu den Vogesen.
WEGBESCHREIBUNG / SEHENS-, WISSENSWERTES
Start gegenüber Hotel Forsthaus Auerhahn
in Hinterlangenbach(1). Zu
Beginn führt die Strecke von 700 m
NN ca. 4 km teilweise auf steileren
Pfaden hinauf zur ehemaligen Falzhütte
auf ca. 1000 m über NN. Die
Strecke führt nun am Seeloch vorbei
zum Wildsee (2). Der Wildsee ist einer
von fünf Karseen im Baiersbronner
Wanderhimmel.Tauchen Sie ein in die
nacheiszeitliche Welt dieser kleinen Bergseen,
die auch als die „dunklen Augen des
Schwarzwaldes“ bezeichnet werden. Zauberhaft
und mystisch wirkt der Wildsee mit
seinem tiefschwarzen Moorwasser – ringsum
von steilen Berghängen umschlossen –
einsam, abgelegen und still. Genießen Sie
bei einer Rast am Seeufer die idyllische Ruhe.
Auch zahlreiche Sagen und Mythen ranken
sich um den Wildsee. Man befindet sich
hier im ältesten Naturwaldreservat Baden-
Württembergs. Die rund 84 ha große Fläche
wurde bereits 1911 als Bannwald Wildsee
ausgewiesen. 1998 wurde das Gebiet auf
150 ha vergrößert. In Baden-Württemberg
sind Bannwälder Totalreservate, in denen
jegliche Nutzung per Rechtsverordnung
verboten ist. Sie dienen der wissenschaftlichen
Erforschung natürlicher Abläufe in
Wäldern. Durch ihren Reichtum an Struktur
und abgestorbenem Holz sind Bannwälder
Rückzugsgebiete für viele bedrohte Tier-,
Pflanzen- und Pilzarten. Nach eine Verschnaufpause geht es auf einen steilen Pfad
hoch zum Standort „Wildseewegle“. Hier
lohnt sich ein kleiner Abstecher nach links
zum Wildseeblick und Eutinggrab, 1050 m
über NN. Der Blick über die Schwarzwaldkämme
zählt zu den schönsten Ausblicken
im Schwarzwald. Wieder zurück am Wildseewegle
geht es weiter auf der Bannwald-Tour
und nach dem harten Aufstieg bietet sich eine
Einkehrmöglichkeit an. Die Darmstädter
Hütte (3) liegt direkt an der Wegführung.
Auf dem Westhang des Schwarzwaldes führt
der Weg Richtung Norden ca. 4 km bis zum
Seibelseckle (4) leicht abfallend mit herrlichen
Ausblicken in die Rheinebene. In der
gemütlichen Wanderrasthütte Seibelseckle
befindet sich die zweite Einkehrmöglichkeit.
Über die Brandhütte geht es wieder hinab
ins Langenbachtal zum Wildgehege und
schließlich zurück zum Forsthaus Auerhahn,
wo die dritte Einkehrmöglichkeit besteht.
Die unterschiedlichen Schwarzwaldvegetationen
sowie herrliche Ausblicke lassen jedes
Wanderherz höher schlagen.









